ÖKO-DATA
  
  Ökosystemanalyse und
         Umweltdatenmanagement


ÖKO-DATA bearbeitet und begleitet Ihre Projekte zu Anpassungsstrategien im Klimawandel, hinsichtlich der Auswirkungen von Stoffeinträgen auf Natura 2000-Gebiete und zu Umweltprüfungen in der Raumordnung oder Landschaftsplanung. Mittels eigener Analysetools werden standortgerechte Erhaltungsziele für Lebensraumtypen nach FFH-Richtlinie bestimmt, ökosystemspezifische Critical Load berechnet und Maßnahmen zur Vermeidung von nachteiligen Beeinträchtigungen abgeleitet.

Aufgabenfelder

  • Anpassung an den Klimawandel

    • Neue forstliche Klimagliederung
    • Einfluss von Klimawandel und Stoffeinträgen auf Ökosysteme
    • Waldbewirtschaftung unter Berücksichtigung des Klimawandels
  • Ökologische Belastungsgrenzen

    • Deutscher Critical Load Datensatz
    • Critical Load für FFH-Gebiete und Lebensraumtypen
    • Critical Load in Genehmigungsverfahren
  • Landschaftsplanung und Raumordnung

    • Strategische Umweltprüfung
    • Umweltbericht, Grünordnungsplan, landschaftspflegerischer Begleitplan
    • Flächennutzungs- und Landschaftsplan
    • Renaturierungs- und Entwicklungskonzepte
    • FFH-VP
    • Artenschutzrechtliche Prüfungen
    • Ökologische Baubetreuung
  • Nachhaltige Entwicklungskonzepte

    • Lokale Agenda 21
    • Nachhaltigkeitsberichte

Im Zeitraum von April 2012 bis Juni 2014 lief das im Rahmen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen - Polen geförderte Projekt KLAPS (Klimawandel, Luftverschmutzung und Belastung von Ökosystemen im polnisch-sächsischen Grenzraum). Dabei untersuchte ÖKO-DATA die Auswirkungen des rezenten und vorhergesagten Klimawandels sowie des Eintrags von Luftschadstoffen auf die Ökosysteme.

Klimawandel und Luftverschmutzung stellen zwei der größten Herausforderungen zum Schutz der Öko­systeme und zum Erhalt der biologischen Vielfalt dar. Zur Bewertung deren Auswirkungen hat sich das Kon­zept der ökologischen Belastungsgrenzen – Critical Loads – bewährt. Critical Loads sind Grenzwerte für luftgetragene Schadstoffeinträge, bei deren Einhaltung oder Unterschreitung es weder akut noch langfristig zu schädigenden Wirkungen auf empfindliche Ökosysteme kommt. Die kombinierte Betrachtung von Klimaprojektionen, Schadstoffeinträgen und ökologischen Belastungs­grenzen im polnisch-sächsischen Grenzraum bildet einen neuen Ansatz zur Bewertung von Risiken und zur Kontrolle der Wirkungen von Maßnahmen des Umweltschutzes. Dazu sind sowohl aktuelle als auch zukünftige ökologische Belastungsgrenzen unter Einbeziehung von Klimaszenarien zu bestimmen, um die mögliche Spannbreite der Entwicklungen abschätzen zu können. Mit dem vorliegenden Bericht liegt eine umfassende Analyse über die zukünftig mögliche klimatische und lufthygienische Entwicklung bis zum Jahr 2100 vor. Aufbauend auf den projizierten Klima- und Emissionsszenarien werden sowohl die Entwicklung als auch Überschreitung von Belastungsgrenzen von Ökosystemen (Critical Load) dargestellt.

Link zum Forschungsbericht

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